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Carmina Burana von Carl Orff am 24. Juli
2009
Fotoimpressionen von den Solisten |
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Hier kann das Publikum den Pianisten auf die Finger
schauen.
Andrea Traber und Tobias Stork bringt das nicht aus der
Ruhe. An ihren Flügeln sind sie die Meister, und sie sind
perfekt aufeinander eingespielt.
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Die beiden Pianisten haben den vollen Überblick und den
Chor immer im Auge.
Andrea Traber (links am Flügel) und Tobias Stork
(rechts).
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Ein aufregendes Ereignis für die Kleinen: Der erste
öffentliche Auftritt der Kinderchöre Heimstetten und
Hörlkofen.
Die Zuhörer waren begeistert über die stimmliche Präsenz
der Buben und Mädchen und ihre außerordentliche Disziplin.
Mit ihnen zusammen wurde die Carmina besonders lebendig,
frisch und jung.
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Manuela Schmids glasklarer Sopran findet, wie man sieht,
nicht nur Bewunderer unter den erwachsenen Zuhörern, auch
die Kleinen vom Kinderchor lauschen gebannt ihrem Gesang.
Zum Hinschmelzen schön die Arie: "In truitina"
(Unentschieden)
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In
truitina
Auf des Herzens unentschiedener Waage
schwanken widerstrebend
Scham und liebendes Verlangen.
Doch ich wähle, was ich sehe,
biete meinen Hals dem Joch,
Trete unters Joch, das doch so süß. |
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Niemand hätte die Tavernen-Lieder wohl besser
präsentieren können als der Bariton Wolfgang Hansjakob.
Hinreißend komisch und mit viel Temperament zeigte er, was
seine Stimme drauf hat. Und was sie drauf hat! Sein
schauspielerisches Talent obendrein gab den Stücken noch
eine besondere Würze.
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Großes Mitleid konnte man mit diesem gebratenen Schwan
haben. Gustavo Sanchez sang die Arie "Olim lacus colueram"
(einst schwamm ich auf den Seen umher) so überzeugend,
dass jeder ihn gerne getröstet hätte. Wut, Empörung und
verletzten Stolz, die er da schrill aus Kehle und Bauch
ließ, konnte wirklich niemanden kalt lassen.
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Sie gaben hier sprichwörtlich den Ton an: Andreas Langanki
und sein Schlagwerk-Ensemble. |
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Fotos: Willi Schabmair |
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