zurück zur Reise
|
| |
Kleine Schwestern von Jesus / Tre
Fontane |
|
| |
|
|
| |
zurück |
|
| |
|
|
| |

Anita Straub, die einige Zeit bei den Kleinen Schwestern verbrachte.
|
|
| |
|
|
| |
Anita Straub, Altistin im Oratorienchor, verbrachte
einige Jahre bei den "Kleinen Schwestern von Jesus". Der
Besuch in Tre Fontane war für sie deshalb besonders aufregend
und weckte ein wenig heimatliche Gefühle in ihr. Die Mitgestalung
des Gottesdienstes in in Tre Fontane ließ - gerade nach dem
Kennenlernen des mächtigen Roms - die Chormitglieder eine andere
Seite der Kirche erleben. |
|
| |
|
|
| |
Wissenswertes über die "Kleinen
Schwestern von Jesus" und Tre Fontane |
|
| |
Magdeleine Hutin, um die Jahrhundertwende in Elsass
Lothringen geboren, verliert im ersten Weltkrieg fast ihre gesamte
Familie.
Die junge Frau lässt sich vom Leben und von Schriften Charles
de Foucauld’s begeistern.
Ihre eigene Erfahrung und ihre Arbeit als Lehrerin bei wohlhabenden
und mittellosen Kindern, öffnet ihr Herz für die Menschen
am Rande der Gesellschaft. Schwer erkrankt, bricht sie 1936 mit einer
Gefährtin in die Sahara auf, um im damaligen Kolonialgebiet Frankreichs
bei einer Gruppe verarmter, muslimischer Nomaden zu leben. Sie schenkt
ihnen Vertrauen und empfängt Vertrauen. In aller Verschiedenheit
wächst Freundschaft, gegenseitige Treue und Wertschätzung.
Während des zweiten Weltkrieges reist Kleine Schwester Magdeleine
unermüdlich per Autostop durch das von Kämpfen und Fronten
zerrissene Frankreich, mit einem kleinen Film: “Ein Winkel
der Sahara erblüht“, mit ihrer Botschaft von Liebe und
Achtung unter den Menschen „um Jesu und seines Evangeliums
willen“, Botschaft einer Liebe, die niemanden ausschließt,
die dem anderen auf gleicher Ebene begegnet. Sie gründet 1939
die Gemeinschaft der Kleinen Schwestern. Der Name drückt ihre
Zugehörigkeit aus: Als Kleine Schwestern gehören sie zu
den „Kleinen Leuten“.
Nach dem Krieg schließen sich zahlreiche Frauen sehr unterschiedlicher
Herkunft der jungen Gemeinschaft an. Sie wollen nicht nur unter
den Verachteten und Ausgegrenzten der Sahara leben, sondern das
Ideal der Liebe und Achtung zu JEDEM MENSCHEN weiter tragen, jenseits
aller Grenzen von Kultur, Religion, Sprache, Ideologie; dahin, wo
Menschen ausgegrenzt, verachtet oder vergessen werden.
Die Kleinen Schwester wohnen unter gleichen Bedingungen wie ihre
Nachbarn. Sie leben meist zu dritt in kleinen Gemeinschaften. Ein
Raum (in Slums, unter dem Zelt usw. zumindest eine Ecke), ist als
Kapelle eingerichtet. Mitte des Lebens und Mittelpunkt jeden Tages
ist das schweigende Gebet vor der Eucharistie, die Laudes, Vesper
und die tägliche Eucharistiefeier. Ohne die materielle Absicherung
von caritativen Einrichtungen oder sonstigen Ordensbesitztümern
leben die Schwestern bis heute von ihrer Hände Arbeit, stehen
am Fließband, leben mit Obdachlosen, Zigeunern, Nomaden, Zirkusleuten,
mit Aborigines usw. Sie leben „kontemplativ mitten in der
Welt“.
|
|
| |
|
|
| |
Tre Fontane |
|
| |
Seit
1957 ist das Zentrum der Gemeinschaft in Tre Fontane, am Rand von
Rom, wo die Schwestern auf dem Gelände des Trappistenklosters
ein Barackendorf errichten durften. Für die Schwestern aus aller
Welt ist dies ein Ort der Begegnung, des Austausches und der geistlichen
Weiterbildung, der Verbindung zur Weltkirche „Haus der Familie“.
Alle sechs Jahre treffen sich delegierte Schwestern aus allen Teilen
der Welt zum „Kapitel“, um zusammen den zurückgelegten
und den weiteren Weg der Gemeinschaft zu bedenken.
Heute zählt die Gemeinschaft 1280 Mitglieder und ist in 70 Ländern
vertreten.
In Deutschland leben Kleine Schwestern in München, Frankfurt,
Hamburg, Hannover, Berlin, Gräfentonna und Halle. |
|
| |
|
|
|
|